7/01/2015

Update: Wir leben noch...

Es war ganz schön still hier auf dem Blog. Obwohl, eigentlich stimmt das nicht so ganz. Denn ich habe an der Aktion "Fair-auf-Pfoten" teilgenommen...
Anlässlich des Tag des Hundes haben Andrea Hertl und Axel Löwenstein die Aktion Fair-auf-Pfoten ins Leben gerufen . Die Toleranz gegenüber Hundhaltern nimmt stetig ab. Zumindest ist das meine Wahrnehmung in Anbetracht der sich häufenden Zahl an Giftköderwarnmeldungen. Und leider muss man sagen, tragen auch einige rücksichtslose Hundehalter zu dem schlechten Ruf bei. Daher haben sich einige Hundeblogger zusammengefunden und ihr Gedanken zu Toleranz, Rüchsichtnahme und Verständnis festgehalten. Dabei geht es nicht darum mit dem erhobenen Zeigefinger starre Regeln vorzuschreiben, sondern vielleicht ein bisschen zum Nachdenken anzuregen. Was hat man vielleicht selbst schonmal falsch gemacht und wie kann man selbst zu einem harmonischeren Miteinander zwischen Hunden, Hundehaltern und nicht-hündischen Mitmenschen beitragen? Meinen Gastbeitrag mit der Devise "an die eigene Nase fassen" findet ihr hier.

Ausserdem ist der Blog nun unter "terrierlottaleben"auch auf Instagram  und Pinterest vertreten.

Was war bei uns los?
Lotta war krank. Sie hatte Giardien, was unser Training anfangs sehr behindert hat. Mittlerweile haben wir Fortschritte gemacht. Ich bin froh, dass wir nochmal einen Anlauf gewagt haben.  Die nächsten Blogposts sollen sich vermehrt um unser derzeitiges Training drehen. Das war ja auch die Grundidee hinter dem Lotta-Teil in 'Lottaleben'.

Das mit dem regelmässigen Bloggen hat ja leider nur so semi gut geklappt. Bloggen ist aufwändiger und zeitintensiver als ich es mir vorgestellt habe. Ich frage mich wirklich wie andere es schaffen neben dem Frolic-verdienen auch noch regelmässig zu bloggen, zusätzlich einen Blog-Facebook-Account, Instagram, Pinterest und was weiss ich auf dem Laufenden zu halten.

Liebe Bloggerkollegen: Wie macht ihr das?

Und trotzdem macht es ir sehr viel Spass. Es gibt mir einen unheimlichn Energie- und Kreativitätsboost. Ich war schon lange nicht mehr so häufig im 'Flow'. Ausserdem hätte ich nie gedacht, dass ich mich über die Kommentare so sehr freue.In erster Linie wollte ich meine Erfahungen für mich ansehnlich festhalten, aber ich freue mich sehr über das positive Feedback.
Ein großes Lob muss ich auch mal an die Dogblogger-Gruppe aussprechen. Dort wird jeder Neuling super gut aufgenommen und unterstützt. So ein gutes Miteinander gibt ist ganz bestimmt nicht in allen Blogger-Bereichen.

Gelesen: dieser Artikel im Süddeutche Zeitung Magazin hat mich sehr berührt. Er beleuchtet so authentisch die Facetten eines Lebens mit einem alten Hund: Sorge um ein vierbeiniges Familienmitglied aber auch den mühsamen Alltag mit einem alten Hund. Lotta ist Gott sei Dank noch ein junger Hüpfer. Trotzdem kann ich mir vorstellen wie sie als Terrier-Omi sein wird. Hoffentlich wird sie ganz alt und nicht allzu schrullig. 

 

Kommentare:

  1. Ob du regelmäßig oder nur ab und zu bloggst, hängt, glaube ich, viel von deinem eigenen Anspruch ans Bloggen ab. Wenn du dir wünscht deinen Lesern ständig geistreiche Blogeinträge mit Mehrwert anbieten zu können, dann wirst du natürlich nicht so oft bloggen können. Und wenn für dich das Bloggen auch mehr Aufwand als Spaß bedeutet, dann klappt es vermutlich auch nicht so recht. Wenn man aber das ganze eher locker angeht, und sich mehr Gedanken darüber macht worüber man gerne schreiben möchte, als was deine Leser am ehesten interessieren würde, dann klappt's auch mit den EInträgen besser, weil man dann auch ehre über alltägliche kleine Lappalien schreiben kann. Das sind natürlich keine Tips dafür, wie man einen "erfolgreichen" Blog führt, sondern eher dafür, wie man regelmäßig blogt. Ich berichte zum Beispiel sehr gerne von alltäglichen Dingen - Sei es ein neues Spielzeug, ein Ausflug oder einfach nur ein Spaziergang, mit besonders lustigen Fotos. Das sind dann sicherlich keine hochwertigen Artikel, auf die die Bloggerwelt mit Spannung gewartet hat, aber es ist eben was mir Spaß macht und das steht bei mir im Vordergrund. Dann klappt's auch mit dem regelmäßig Bloggen ganz gut.
    Es hilft natürlich auch immer und überall den Fotoapperat dabei zu haben. Ich kippse den ganzen Tag eifrig meine Hunde, beim Spielen, beim Schlafen, beim Spazierengehen und wenn man sich dann am Abend die Fotos anschaut und was nettes dabei ist, dann hat man gleich einen Ansatz, worum man einen Blogeintrag basteln kann.

    Manchmal denkt man auch garnicht, das andere Leute an alltäglichen Dingen teilhaben können. Mich hätte es zum Beispiel interessiert, über euren Kampf gegen die Giardien zu hören, denn davon waren wir auch shcon betroffen und der Weg die Biester los zu werden, ist nicht immer für jeden der Selbe (bei uns hatten zB die Medikamente vom Arzt nicht gewirkt). Über solche Sachen Erfahrungen auszutauschen ist sicherlich nie uninteressant.

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    1. Der Spass steht natürlich im Vordergrund :) Ich bin allerdings selten mit den Fotos und der Optik allgemein zufrieden. Da stosse ich auch an meine Grenzen was die Technik betrifft. Vielleicht muss ich insgesamt etwas weniger kritisch mit mir sein.

      Ein Artikel zu den Giardien ist auf die Blogpost-Ideen-Liste gesetzt!

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  2. Hallo ihr beiden!

    Bevor ich im Januar mit meinem Blog angefangen habe, habe ich mir eine Liste mit möglichen Blogthemen gemacht. Also alles aufgeschrieben, was mich interessiert und von dem ich glaube, dass es andere auch interessiert. Zum einen über die Rasse Yorkshire Terrier, zum anderen natürlich auch allgemeine Themen wie Gesundheit, Erziehung etc. Eben alles, wonach ich im Netz selber suchen würde und es unzählige Male auf ebenso unzähligen Webseiten getan habe.

    Dabei auch gleich Links notiert und Namen usw.

    So kamen über 3 DIN A4 Seiten zusammen. Die Liste wird fast täglich erweitert, weil ich über etwas stoße, was ich thematisieren könnte oder ich eine tolle Idee habe. Außerdem kommen ja noch Produkttests dazu, die mir angeboten werden oder ich stoße auf Produkte, die ich gerne testen würde.

    Ich habe immer so ca. 5 Artikel komplett fertig vorbereitet, wenn ich mir mal mehr als einen Tag frei nehmen möchte von der Bloggerei.

    Die Sozialen Median wie Facebook etc. bediene ich ganz automatisch mit. Das geht einem ins Blut über nach ein paar Posts. Aktiv bin ich auch eher nur auf Facebook, und Instagram was Fotos angeht. Alle anderen Portale nutze ich nur zum Teilen des Artikels. Manchmal lade ich auch auf Youtube ein Video hoch. Aber auch nur, weil ich es in meine Artikel einbauen kann.

    Ich schreibe sogar selten über alltägliches, mal abgesehen von unserem Welpentagebuch. Dürch die Schwangerschaft unserer Hündin und Geburt und Aufzucht unseres Welpen hatte ich natürlich guten "Stoff" für alles rund um diese Themen. Viele Hundeblogger beginnen ja, um über den Alltag und die Erlebnisse mit ihrem geliebten Vierbeiner zu schreiben. Das war bei mir anders. Ich hatte es satt, auf gefühlte tausend Seiten zu gehen, um zu finden, was ich über Yorkies suchte. Daher geht es bei mir auch eher sachlich zu, aber oft auch gespickt mit Humor und Anekdoten aus unserem Leben.

    Und das scheint auch ganz gut anzukommen. Ich bin selber überrascht, wie viele Stammleser ich in 6 Monaten gewonnen habe und täglich kommen neue hinzu.

    Mein Tipp als Neuling: Dran bleiben, viel lesen und deinen eigenen Stil finden. Und trotzdem sich von der Masse abheben. Finde deine "Nische", wenn ich das so ausdrücken darf!

    Wünsche dir viel Spaß beim Schreiben und natürlich viel Erfolg!

    LG Kellie

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    1. Hallo Kellie,

      vielen Dank für deine Tipps. Eine Ideen-Liste führe ich bereits und das kann ich auch uneingeschränkt empfehlen. Bei mir ist auch eher die Idee wichtige Erkenntnisse und Infos strukturiert darzustellen. Alltagsgeschichten finde ich bei anderen aber auch interessant. Dafür müsste ich aber routinierter im Erstellen eines Posts werden. Das dauert bei mir insgesamt noch etwas. Ich werde auf jeden Fall versuchen dran zu bleiben und mich etwas besser zu organisieren :)

      Viele Grüße, Anne

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  3. Ich blogge hautpsächlich für mich, um mein Leben mit Linda zu dokumentieren. Von meinem ersten Hund gibt es nämlich so gut wie keine Bilder und viele nette Anekdoten gehen verloren, wenn man sie nicht aufschreibt. Das fand ich schade und so ein Blog war eine gute Gelegenheit für mich, es in ansprechender Form zu tun. Nur Bilder auf dem Laptop zu horten fand ich auch irgendwie langweilig.

    Natürlich fließen da auch meine Erfahrungen rund um ein Leben mit Hund mit ein, aber nicht unbedingt, um andere zu belehren und zu bekehren. Wie Monika und Kellie schon geschrieben haben, ist es wichtig, seinen eigenen Stil zu finden. Also zum Beispiel auch, warum man bloggt. Es gibt ja hierfür ganz verschiedene Ansätze und Intentionen und damit einhergehend auch ein ungefähres Zeitbudget. Wer sich natürlich auf die Jagd nach Leserzahlen macht und ständig nach der Statistik schielt, der hat mitunter ganz schön Stress. Ist Dir ja selbst schon aufgefallen, dass man dann ohne andere Social Media Kanäle kaum auskommt. Wenn es dann noch ansprechend aufbereitet sein soll (Bilder, Texte, Layout), dann würd ich sagen, hat man mindestens einen Halbtagsjob an der Backe... lach

    Daraus ergibt sich schon, dass in den meisten Fällen etwas hintenangestellt wird. Entweder sind es die Bilder, die Texte, die Häufigkeit der Beiträge etc. etc. oder man geht eben nicht arbeiten oder zumindest nicht in Vollzeit. Schließlich sollte Hundi ja auch nicht zu kurz kommen.

    LG Andrea und Linda, die Hobbyblogger

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    1. Hallo Andrea,

      du hast wahrscheinlich Recht: wenn man nur als Hobby bloggt, dann sieht das Ganze auch eher hobbymässig aus. Einen guten Kompromiss zwischen regelmässig, inhaltlich und äusserlich 'schön' muss ich wohl für mich noch finden.

      Viele Grüsse

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  4. Hallöchen ihr Lieben :)
    Schön, wieder von euch zu lesen. Auch ich bin reine Hobbybloggerin - einfach, weil ich das Leben von Milo und mir festhalten möchte, in seiner ganzen Vielfalt. Deshalb gibt es bei uns auch nicht nur Hundegeschichten, sondern auch leckere Rezepte, DoItYorself Ideen etc. pp. Eben alles, was das Leben lebenswert macht. Ich lege Wert auf Bilder und das Äußere meines Blogs - da geht viel Zeit drauf, ich tüftele gerne rum und deshalb gibt es bei mir momentan (neben meiner Masterarbeit) auch nur 1-3 Posts die Woche. Und wenn ich das nicht schaffe, dann ist das so. Ende des Jahres werde ich auch ganztags arbeiten gehen und auch da wird der Blog nur ein schönes Hobby sein - so wie es eben passt. Leute, die täglich bloggen, tolle Bilder und einen schönen Blog haben, haben mit Hund definitiv einen Ganztagsjob. Da das Bloggen aber nicht mein Job ist und ich damit kein Geld verdiene (und auch nicht möchte) muss ich Abstriche machen...und Lesezahlen interessieren mich persönlich überhaupt nicht, denn das würde mir nur unnötigen Druck machen.
    Ich glaube, du musst einfach nur deine Mitte finden, mit der DU gut leben kannst! :)
    Wir lesen auf jeden Fall weiter...

    Gepunktete Grüße
    Katharina mit Milo

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